Fieberhafte Kopfschmerzen
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Uns wird beigebracht dass die Zeit ein Kreis ist, der im Zeiger tickt
Der uns jagt und hetzt
Bis man fast dran erstickt
Weil wir langsam bemerken dass das unser Leben ist
Hörst du das ticken in dir ?
Wie es wimmert und fleht
Spürst du das drängeln, die Gier
Bis es halbwegs wieder geht
Und du schon wieder am verdammten Kläglichem Anfang stehst
Wir kleben klimastrike Poster an stromkästen
Wir schreien und schreien
Schreien laut dass es uns reicht
und trotz dessen
schmeißen wir währenddessen die zu Ende gerauchte Kippe auf den Boden
Wir schreien statt dass wir helfen
Wir Schreien statt dass wir helfen
Wir Schreien aus Leibes Kräften statt einen Finger zu rühren
Wir wollen das es aufhört,
machen jedoch selbst weiter
Wir wollen und wollen und wollen
Gucken anderen beim Scheitern zu
Es ist so anstrengend fürs Klima zu streiten
Politiker sagen ja wir müssen was ändern und wahren so den Schein
Sehen den krieg all die Leute die Weinen
Wir leben, gucken zu, beschweren uns
und doch sind wir am schweigen
Ich wische die halb getrocknete Träne aus meinem Gesicht
Denn mir wird es so langsam klar
Du Schätzt nicht was du hast
Hebst den Müll nicht auf
Wir sind die Last
&
Wir lernen nicht daraus
Wir sitzen lieber gemütlich in einer Runde
Denn Die Räumlichkeiten sind
gefüllt mit Wörtern voller Hassreden
Geschwätz ohne jegliche Antwort
Die Hauptsache ?
die eigene Meinung zählt am meisten
Man ist überzeugt von sich selbst und kann nicht auf andere eingehen
Ich ich ich
Wo ist das wir
Die lauschenden Ohren
Die Höflichkeit
Der Respekt
&
Die Achtung
Vor dem Menschen
Bezahlung zahlt nicht den Wert
der Achtung
Behandle deinen nächsten so wie du dich selbst behandeln würdest
Wir reposten
Wir reposten
Wir reposten
Wir teilen so viele Beiträge und Videos
Und trotzdem krümmen wir keinen Finger
In der Realität wäre es zu anstrengend seine Energie zu verschwenden
Es ist kein Problem 2 mal
auf den Bildschirm zu klicken um sein schlechtes Gewissen auszuradieren
Es ist doch ok ich mein man hat doch was getan
Man ist doch für die Sache
Aber wenn man für die Sache ist
Warum steht man nicht für die Sache ein
Warum sagt man nicht nein ich steh zu 100% dahinter und ich sag was
Denn ich bin da
Anstatt alles irgendwie zu bejahen obwohl man ein dickes Nein im Kopf umherschwirren hat
Wieso werden wir von den Systemen im Kopf so gelenkt dass das eigene Denken so unglaublich schwer fällt
Warum fällt mir das Atmen so schwer
nur weil ich anfange zu denken
Nur weil ich versuche zu denken
um mir zu denken
was kann ich dieser Welt gutes tun
Denn ich zerbreche daran
Meine Lungen sagen ich kann das nicht
Ich kann nicht so viel leid schleppen
Ich kann nicht so weit laufen um die vielen Lösungen einzufangen
Ich hab keine Zeit so viele Antworten zu finden
auf die vielen Frage die versteckt sind
Trotzdem fühl ich mich gefesselt
Nicht im Gefängnis
Nicht gefesselt in 3. Welt Ländern
Ich fühle mich trotzdem gefesselt
Gefesselt an ein System
Gefesselt an traurigen Vorurteile
Gefesselt an Unterrichts Lektüren die schon viel zu alt sind als dass ich das wirklich wissen müsste
Gefesselt an alte Standards
Keine Erklärungen wie man miteinander umgehen sollte
weil es auch keiner weiß
Keine Erklärungen wie man jeden Menschen respektieren sollte
weil was ist schon die Definition von Respekt
Keine Erklärung wie man sich mit sich selbst sich auseinandersetzen soll
Weil man soll ja nur für den Staat funktionieren muss
Mehr ist doch nicht wichtig
Ich sehe jeden Tag Menschen die einen anderen Menschen verurteilen
Egal wen
Egal wann
Egal wo
Egal ob ich im Urlaub bin
Egal ob ich durch die Straßen laufe
Egal ob ich in der Stadt gefüllt mit der Masse bin
Und ich sehe es trotzdem
Ich sehe es trotzdem auch an mir
Bin ich eigentlich jemand der ich wirklich sein möchte ?
Ich seh es an mir selber
Und dafür verachte ich mich
Ich erwisch mich immer wieder dabei wie die Gedanke hin und her zischen
Immer wieder
Doch Ich will das nicht
Ich will das nicht
Immer wieder ermahnte ich mich
Immer wieder
Nur so kann man daraus lernen
Nur so kann man die Vorurteile abschütteln
Nur so kann man ein besserer Mensch werden
Nur so bleibt die eigene Tür offen wenn man die Türe auch für andere offen lässt
Als Kind wollte ich immer erwachsen
sein
Doch jetzt als Erwachsene
möchte ich das Kind wieder haben
Ich lasse das Kind einfach in mir
Denn ihr innerliches Kind
Was so lange schon fort war
suchen Sie plötzlich in sich wieder
Und wenn sie es nicht finden
Wissen sie wenigstens wenn sie
Mich sehen dass eins nicht erloschen ist
Wenn das scheitern zum scheitern verurteilt worden ist
Ist das scheitern zum scheitern verurteil
Wenn du die Tür nicht für jemand anderen öffnest
warum sollte dann jemand anderes dir die Türe offen halten
Ich schweige und sehe zu
Ihr schweigt und seht viel zu oft zu
Also warum lassen wir die Türe nicht offen
Wenigstens ein kleines Stück?